Positionen großer Umweltorganisationen und Umweltinstitutionen zu veganer (bzw. pflanzenbasierter) Ernährung

Ist eine vegane Ernährung umweltfreundlich?
(Die meisten Quellen besprechen eine pflanzenbasierte Ernährung bzw. eine deutliche Reduktion tierischer Lebensmittel)

Verlinke in Online-Diskussionen gerne auf diese Seite. Auf Instagram kannst du in Kommentaren dafür den Account @umweltorganisationenvegan verwenden

Summary Report of the EAT-Lancet Commission on Food, Planet, Health (Planetary Health Diet), International, 2019


“Der Wandel zu gesunder Ernährung bis 2050 wird erhebliche Ernährungsumstellungen erforderlichen. Der weltweite Konsum von Obst, Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten muss sich verdoppeln, und der Konsum von Lebensmitteln wie rotem Fleisch und Zucker muss um mehr als 50% reduziert werden. Eine Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist und weniger Lebensmittel aus tierischen Quellen enthält, bietet sowohl verbesserte Gesundheit als auch ökologische Vorteile.“


Umweltbundesamt (UBA), Deutschland, 2020


“Die aus Umweltsicht ideale Ernährung ist vegan, kommt also ohne tierische Produkte (Fleisch, Wurst, Eier, Milchprodukte) aus.“


Sea Shepherd Deutschland e.V., Deutschland, 2014


Das komplette Statement lohnt sich sehr

“Veganismus ist echter, gelebter Naturschutz. Er geht weit über das bloße Reden über den Klimawandel und das Verschwinden der Biodiversität hinaus und tut tatsächlich etwas, um die Probleme anzugehen.“

“Der ultimative Naturschützer konsumiert lokal produzierte, vegane Bio-Nahrungsmittel.“


Sea Shepherd UK, United Kingdom


“Sea Shepherd ist keine Gruppe für vegane oder vegetarische Öffentlichkeitsarbeit. Dennoch sind alle Speisen, die an Bord von Sea Shepherd Schiffen auf See und in Kampagnen in Großbritannien serviert werden, vegan, aufgrund von: • Den starken Umweltargumenten dafür [...]“


BUNDjugend, Deutschland


“Wir sprechen uns für eine vegane Ernährungsweise aus, weil sie ohne Zweifel die mit Abstand umweltschonendste Art ist, sich zu ernähren.“

“Sicher ist auch: Die Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung wirkt auf Natur und Umwelt vielfach positiv.“

“Mit jedem Tag, an dem du dich vegan ernährst, tust du also dir und deiner Umwelt tendenziell etwas Gutes.“


World Wide Fund for Nature Deutschland (WWF Deutschland), Deutschland, 2015


“Auch wenn sie leicht übersehen wird: Aber die Chance über veränderte Ernährungsgewohnheiten, Ressourcen in erheblichem Umfang zu schonen und das Klima zu schützen, sitzt täglich mit am Essenstisch. Der Weltagrarbericht kommt zum Ergebnis, dass die Reduzierung des Fleisch- und Milchverbrauchs in den Industriestaaten und ihre Begrenzung in den Schwellenländern unsere Ernährung sichern und die natürlichen Ressourcen sowie das Klima schützen würden.“

“Bei unserer Ernährung scheint es sich um eine private Angelegenheit zu handeln. Allerdings entscheiden wir in Deutschland mit jeder Mahlzeit darüber, wie Lebensmittel produziert, wie viele Ressourcen benötigt werden und woher die Lebensmittel stammen. In einer globalisierten Welt hat die Entscheidung, wie und von was sich jeder/jede Einzelne ernährt ökologische Auswirkungen.“

“70 Prozent der Emissionen, die auf die Ernährung zurückzuführen sind, gehen auf das Konto von tierischen Produkten. Ob für den Anbau von Futtermitteln, die Verwertung von Futtermitteln durch die Tiere, oder für Transport, Weiterverarbeitung oder Kühlung. Für die Erzeugung von tierischen Lebensmitteln muss erheblich mehr Energie mobilisiert werden als für pflanzliche Lebensmittel. Ein großer Anteil der Futtermittelimporte für die Tierhaltung in Deutschland entfällt auf Soja. Der Anbau führt dort u. a. zu massiven direkten und indirekten Landnutzungsänderungen, Bodenerosion, Wasserverschmutzung durch Pflanzenschutzmittel und einem dramatischen Verlust der Artenvielfalt.“


World Wide Fund for Nature Schweiz (WWF Schweiz), Schweiz


“Von allen Nahrungsmitteln, die in der Schweiz auf dem Teller landen, belasten Fleisch und Milchprodukte die Umwelt am stärksten. [...] Stellt eine Schweizerin oder ein Schweizer mit durchschnittlichem Fleischkonsum auf vegetarische Ernährung um, reduziert sich der Fussabdruck der Ernährung um etwa 25 Prozent, bei Umstellung auf eine vegane Ernährung sogar um 35 bis 40 Prozent.“


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Deutschland


“Weniger Fleischkonsum ist besser für Gesundheit und Umwelt“

“Der Welt-Vegetariertag am morgigen Dienstag unterstützt diesen Trend, der in Zeiten des Klimawandels einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. "Weniger Fleisch auf dem Teller ist besser für die Gesundheit und für die Umwelt", sagt Katrin Wenz, Agrarexpertin vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).“


Greenpeace International, 2018


“WENIGER FLEISCH UND MILCH
FÜR EIN BESSERES LEBEN UND EINEN GESÜNDEREN PLANETEN“

“Eines der besten Dinge, die wir gemeinsam tun können, ist, uns die Frage zu stellen: Was sollen wir essen? und unsere Ernährung umzustellen.
Die in diesem Report zusammengetragenen Daten zeigen, dass unsere Entscheidung, was wir als Einzelpersonen und als Gesellschaft essen, eines unserer wichtigsten Werkzeuge im Kampf gegen Klimawandel und Umweltzerstörung ist.“


Greenpeace Schweiz, Schweiz, 2019


“Wenn wir einen lebenswerten Planeten bewahren wollen, braucht es einen Wandel hin zu einer Ernährung, bei der die Pflanzen die Hauptrolle spielen [...]“

“Mit jeder Mahltzeit können wir uns entscheiden, uns pflanzlich zu ernähren und damit unserem Planeten wie auch unserer Gesundheit was Gutes tun. [...] Werde Teil der Bewegung für besseres Essen!“


Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Deutschland


“Darüber hinaus ist ein kritischeres Verhalten des Ein- zelnen beim Fleischkonsum erforderlich. Durch einfache und alltägliche Konsumentscheidungen – den persönlichen Beitrag „mit dem Einkaufskorb“ – kann jeder zur Verbesserung der eigenen Klimabilanz, zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks und zur Lösung gravierender weltweiter Probleme beitragen.“

“Gut für die Umwelt: Essen Sie insgesamt weniger Fleisch, Milch, Käse und Joghurt!“



Erstellt von @instaatze

Siehe auch www.ernaehrungsgesellschaftenvegan.de